Dresden, Februar 1945. Johanna ist acht Jahre alt. Noch eben feiert sie mit ihrer Schulfreundin Klara Fasching, wenig später heulen die Sirenen. Im Keller hält ihre Mutter sie fest, während die Mauern zittern und der Himmel über der Stadt rot wird.
Am Morgen ist Dresden nicht mehr dieselbe Stadt. Menschen suchen ihre Angehörigen, Flüchtlinge ziehen durch die Straßen, Tote liegen unter den Eisenbahnbrücken. Klara wird nicht zurückkehren. Und auch nach dem Ende der Angriffe bleiben Hunger, Angst und die quälende Frage, wer von den Vermissten jemals heimkehren wird.
Doch zwischen Trümmern und Verlust erlebt Johanna auch Mut, Mitgefühl und Menschlichkeit. Menschen teilen ihr letztes Brot, retten Fremde und pflanzen in zerbombter Erde neues Leben.
Nach einer wahren Geschichte erzählt Renate Brecht von einer Kindheit im Krieg und von Erinnerungen, die nicht sterben dürfen.
Ein bewegendes Plädoyer gegen das Vergessen – und für den Frieden.
Preis
12.95
ISBN
9783987276149
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